Der New Yorker Kunstdozent David Darts hatte die Idee zur PirateBox, eine freie und unkomplizierte Möglichkeit, eine lokale und anonyme Plattform zum Chatten und für den Dateiaustausch zu bauen. Das Ergebnis kann sich sehen und da es unter GPL steht auch nachbauen lassen.

Das fand ich also sehr interessant und ich hatte noch einen Raspberry Pi zur Verfügung.

Zuerst einmal das aktuelle Raspbian (2013-02-09) auf eine SD-Card gebannt und konfiguriert.

Danach habe ich mich an die manuelle Installation der PirateBox gemacht. Eine schöne Anleitung findet man hier .

Leider lief mein WLAN-Adapter Edimax EW-7811UN nicht. Aber auch hierzu hatte das Web natürlich eine Lösung.

Jetzt lief auch der WLAN-Adapter und es stand einem ersten Test nicht mehr im Wege.

piratebox_offen

Das größte Problem war die Stromversorgung und das Gehäuse.

Für die Stromversorgung fand ich dann schlussendlich eine Powerbank von LogiLink und für das Gehäuse habe ich eine Amaray-DVD-Box (für 5 Scheiben) bekommen (Danke Jörn!).

Diese musste ich allerdings noch etwas zurechtstutzen, aber mit einem Messer und einem Seitenschneider war das kein größeres Problem.

piratebox

Noch einen netten Einleger für die Box gedruckt (Merker an mich, die schwarze Patrone ist nun leer, neu kaufen!) und fertig ist meine Version der PirateBox.

 

Das Ganze ist recht unauffällig, wird jedoch etwas warm. Mal sehen, wie es sich im Dauerbetrieb verhält.

 

Ach ja, Betrieb ist das Stichwort: Jetzt kann man sich via WLAN (SSID: PirateBox – Share Freely) verbinden und findet eine schmucklose aber funktionelle Oberfläche vor.

 

screen_pirate_start
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